Vorbereitung auf Klimagipfel in New York

Das Europäische Parlament hat in dieser Woche die EU aufgefordert, sich bis 2050 für ein klimaneutrales Europa einzusetzen. Bereits im März forderte das Parlament die EU-Länder auf, ein von der Europäischen Kommission in einer Mitteilung vorgeschlagenes Netto-Null-Treibhausgas-Emissionsziel bis 2050 zu billigen.

Klimaschutz kennt keine Grenzen, er ist eine globale Herausforderung und kann deshalb nur international gelöst werden. Dieser Aspekt sollte auch bei den Beschlüssen des nationalen Klimakabinetts beachtet werden. Den Industrieländern als Hauptverantwortliche des Klimawandels kommt dabei eine besondere Verantwortung zu. Deutschland wird innerhalb der Europäischen Union einen wichtigen Beitrag auf dem Weg zur Klimaneutralität leisten. Diesen Weg müssen wir aber gemeinsam mit allen EU-Mitgliedstaaten gehen um letztendlich auch international Fortschritte beim Klimaschutz zu erzielen. Ich werde mich dafür einsetzen, dass dies mit Innovation, Anreizen und marktwirtschaftlichen Elementen gelingt und nicht mit Verboten und Steuern. Daher unterstütze ich die Idee eines europäischen Emissionshandels.
 
Der vom Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres, einberufene Klimagipfel wird am Samstag, den 21. September, bis Montag, den 23. September im Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York stattfinden. Auf dem Gipfel werden die UN-Länder und Interessengruppen im Vorfeld der UNFCCC-Klimaverhandlungen auf der COP25 im Dezember in Chile Möglichkeiten zur Beschleunigung des Klimaschutzes erörtern.