Vision Zero

Diese Woche wurde über den Bericht Vision Zero abgestimmt. Dies ist ein Ansatz, um die Todesfälle und schwerwiegende Verletzungen auf Europas Straßen bis 2050 so nah wie möglich an Null zu bringen. Hierbei wird im Rahmen des strategischen EU Aktionsplan für Straßensicherheit verschiedene Maßnahmen ergriffen, um die Zahl der Verkehrstoten zu senken.

Bei der Sicherheit im Straßenverkehr arbeitet die EU eng mit den zuständigen Behörden in den Mitgliedsstaaten zusammen. Sie möchte auf nationalen Initiativen aufbauen, Ziele festlegen und alle Faktoren einbeziehen, die bei Unfällen eine Rolle spielen u.a. –
InfrastrukturFahrzeugsicherheitVerhalten der FahrerNotfallmaßnahmen.

Das Parlament fordert unter anderem mehr Investitionen in sichere Straßen, ein Tempolimit von 30 km/h in Wohngebieten und auf Straßen, wo es ein hohes Fahrrad-und Fußgängeraufkommen gibt. Dies sind gute und wichtige Ansätze, um den Straßenverkehr für alle Teilnehmer sicherer zu machen und damit Leben zu schützen. Unter anderem wurde beschlossen, dass der Abbiegeassistent für neue LKWs schon ab 2022 verpflichtend ist. Der Bericht wurde mit überwältigender Mehrheit angenommen, Unfälle werden zukünftig vermieden und die Straßen sicherer gemacht.