Mehr Stabilität im Handel mit den USA

In dieser Plenarwoche hat das Europäische Parlament einen wichtigen Schritt für mehr Stabilität in den transatlantischen Handelsbeziehungen gemacht. Gemeinsam mit dem Rat wurde eine vorläufige Einigung zur Umsetzung des EU-USA-Zollabkommens erzielt. Ziel ist es, den Handel zwischen Europa und den Vereinigten Staaten wieder berechenbarer zu machen und unnötige Belastungen für Unternehmen zu reduzieren.
Besonders wichtig war uns als EVP-Fraktion dabei, den Schutz der europäischen Industrie sicherzustellen, insbesondere in sensiblen Bereichen wie Stahl und Aluminium. Deshalb wurden klare Bedingungen für mögliche Zollaussetzungen sowie Schutzmechanismen vereinbart, damit die EU bei unfairen Handelsentwicklungen oder anhaltenden Belastungen für europäische Unternehmen reagieren kann.
Zugleich enthält die Einigung eine sogenannte „Sunset Clause“. Die Regelungen laufen Ende 2029 automatisch aus, sofern sie nicht nach einer umfassenden Bewertung verlängert werden. Damit schaffen wir mehr Rechtssicherheit, aber auch die notwendige politische Kontrolle. Das Abkommen ist ein wichtiger Schritt hin zu zuverlässigen und fairen Handelsbeziehungen mit den USA im Interesse unserer Wirtschaft, der Arbeitsplätze und eines starken transatlantischen Partnerschaftsverhältnisses.




