Kampf gegen Verschmutzung der Ozeane

Bereits im November haben wir uns im Europäischen Parlament gemeinsam mit den Mitgliedstaaten auf neue EU-Regeln für das Verbot von Einwegplastik geeinigt. Demnach sollen Einweg- und Kunststoffteller und -Besteck, Rührstäbchen und Trinkhalme vom Markt genommen werden. Zusätzlich soll es zu einer Reduzierung von Kunststoff-Lebensmittelverpackungen und Getränkebechern kommen, damit wir die europäischen Müllmengen endlich eindämmen.

Insbesondere als Mitglied des Ausschusses für Umweltfragen liegt mir die Eindämmung von Plastikmüll persönlich sehr am Herzen.  Durch die neuen Verbote werden bereits bis zum Jahr 2030 Umweltschäden in einem Ausmaß von 22 Milliarden Euro vermieden. 

Als Europäische Union können wir Vorreiter und Vorbild sein. Der Plastikmüll in den Weltmeeren ist nicht nur eine fatale Ursache für die Verschmutzung der Ozeane, sondern auch eine Gefahr für die Meeresumwelt. Es ist erwiesen, dass Tiere qualvoll verenden, Kunststoffreste in die Nahrungskette gelangen und so auch beim Menschen ankommen. Als EVP-Fraktion haben wir uns deshalb für EU-weite Maßnahmen eingesetzt. Sie sind die die beste Möglichkeit, Plastikmüll wirksam zu reduzieren. Dennoch muss ein Umdenken aber auch im Kopf stattfinden – nicht immer und überall muss ein Kaffee zum Mitnehmen sein.