21. Oktober 2022

Infrastrukturausbau für erneuerbare Kraftstoffe

Schon vor zwei Wochen habe ich über die Verordnung für den Ausbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe (AFIR) berichtet. Damals hatten wir im Verkehrsausschuss über unseren Bericht, für den ich seit 2019 Schattenberichterstatter bin, abgestimmt. Das Thema bewegt mich also schon eine ganze Weile. Umso mehr freue ich mich, dass wir als Parlament nun unsere Position festgelegt haben. Jetzt können wir endlich mit den Mitgliedstaaten über einen finalen Gesetzestext verhandeln.

Ohne eine entsprechende Regulierung besteht die Gefahr, dass die Lade- und Tankinfrastruktur nicht in allen Mitgliedstaaten ausreichend ausgebaut wird. Verbraucher könnten mit Autos zurückbleiben, die sie nicht vernünftig nutzen können. Um den Schaden zu begrenzen, müssen wir auf den weiteren Ausbau der Infrastruktur drängen und dafür sorgen, dass sie leicht zugänglich und einfach zu nutzen ist. Ansonsten wird diese europäische Ausbauinitiative keine Erfolgsgeschichte der gesamten EU, sondern nur eine Erfolgsgeschichte einiger weniger EU-Länder.

Mit der Verordnung gewährleisten wir nun ein ausreichendes Infrastrukturnetz für das Aufladen und Betanken von Straßenfahrzeugen und Schiffen mit alternativen Kraftstoffen. Wir haben zum Beispiel entschieden, an Hauptverkehrsstraßen bis 2026 alle 60 km Ladepunkte für batterieelektrische Fahrzeuge entstehen zu lassen. Auch den Schiffs- und Flugverkehr machen wir zukunftstauglich, mit einem ambitionierten Ausbau der Stromverbindungen in Häfen und Flughäfen.

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