Europaabgeordneter besucht Rekers Beton

Spelle. Europa spielt im Alltag des Unternehmens Rekers Beton eine bedeutende Rolle. Das erfuhren der CDU-Europaabgeordnete Jens Gieseke und die Samtgemeindebürgermeister-Kandidatin Maria Lindemann bei einem Besuch des Speller Unternehmens.

Geschäftsführer Ulrich Rekers blickte mit den Gästen gemeinsam auf die hundertjährige Geschichte des Betonwerkes. Dabei zeigte er die Produktvielfalt von Fertiggaragen über Betonfertigteile bis zu Betonwaren für den Straßen-, Garten- und Landschaftsbau auf. Die Kunden des emsländischen Unternehmens fänden sich, so Rekers, auch in den europäischen Nachbarländern. So stellte er beispielsweise ein aktuelles Tunnelprojekt in Kopenhagen vor. Für Rekers sind die Vorteile des europäischen Binnenmarktes offenkundig: „Wir stehen heute mit unseren LKW nicht mehr stundenlang an Grenzkontrollen oder müssen seitenlange Zollpapiere ausfüllen.“ Der EU-Abgeordnete Gieseke stimmte Rekers zu und warb für die Europäische Union: „Vieles ist uns heute sehr selbstverständlich geworden. Die offenen Grenzen und der freie Zugang zu 500 Millionen Bürgerinnen und Bürgern sind aber ganz sicher nicht selbstverständlich. Das Chaos um den Brexit zeigt das sehr deutlich.“ Rekers mahnte im Gespräch auch Verbesserungen an: „Manche Vorschriften regulieren zu streng, an anderen Stellen wie beispielsweise der erlaubten LKW-Zuladung wäre eine einheitliche Regelung wünschenswert.“ Die örtliche CDU-Samtgemeindebürgermeisterkandidatin Maria Lindemann zeigte sich beeindruckt vom Leistungsspektrum des Familienunternehmens. Mit einem Schmunzeln erinnerte sie sich an ihre eigene Ausbildungszeit bei der Verwaltung der Samtgemeinde Spelle, als das Betonwerk noch im Ortszentrum stand. „Spelle und das Betonwerk Rekers haben mit der Umsiedlung die richtigen Weichen gestellt. Das beweist die starke Entwicklung des Unternehmens.“