Energiepreise im Zuge der Lage im Nahen Osten

Der Krieg im Iran und die Schließung der Straße von Hormus hat die globalen Energiemärkte unter enormen Druck gesetzt. Am Mittwochvormittag berieten die Abgeordneten, der Rat und die Kommission darüber, wie auf die anhaltende Krise im Nahen Osten und deren Auswirkungen auf die Energiepreise und die Verfügbarkeit von Düngemitteln reagiert werden soll. Zu diesem Thema habe ich im Plenum eine Rede gehalten.
Steigende Energiepreise belasten Familien, den Mittelstand und die Industrie in ganz Europa. Deshalb braucht es dringend Maßnahmen, die direkt und schnell entlasten. Der vorgeschlagene Werkzeugkasten der Kommission enthält mehrere Entlastungsmaßnahmen, darunter eine Öffnung für den Biosprit E20. Der Biosprit ist eine 20-prozentige Beimischung von Bioethanol bei Benzin und Diesel, welche den Preis an den Zapfsäulen spürbar senken wird. Die Kommission greift hier einen Vorschlag auf, den ich zusammen mit meinen Kollegen Dr. Peter Liese und Norbert Lins vorgelegt habe. Mit solchen nachhaltigen Biokraftstoffen könnte der Verkehrssektor günstiger, sicherer und klimafreundlicher werden, ganz ohne neue Infrastruktur. Zudem ist es eine echte Chance für unsere Landwirte. Heimisches Bioethanol schafft Wertschöpfung auf dem Land.
In einer separaten Debatte am Mittwochnachmittag erörterten die Abgeordneten mit der Kommission die Lage im Südlibanon sowie die Notwendigkeit eines dauerhaften Waffenstillstands und eines verbesserten Zugangs für humanitäre Hilfe.




