Obst- und Gemüseernte mit Sonderregelungen

Menslage. Der Hof Alswede hat sich schnell auf die Reisebeschränkungen für Saisonarbeitskräfte eingestellt. Das erfuhr der Europaabgeordnete Jens Gieseke (CDU) aus Sögel bei einem Kurzbesuch.

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Gieseke auf Kurzbesuch in Ehren

Ehren. Der Obst- und Gemüsebetrieb Niehaus hat sich schnell auf die Reisebeschränkungen für Saisonarbeitskräfte eingestellt. Das erfuhr der Europaabgeordnete Jens Gieseke (CDU) aus Sögel bei einem Kurzbesuch.

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Informationsgespräch zum Einsatz von Saisonkräften

Siehenfelde. Mit einem Bündel von Maßnahmen bereitet sich der Gemüsebetrieb Mählmann auf den Einsatz von Saisonarbeitskräften vor. Bei einem Besuch hatte sich der niedersächsische CDU-Europaabgeordnete Jens Gieseke aus Sögel über die aktuelle Situation im Gemüsebau informiert.

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Pressemitteilung – Neue CO2-Grenzwerte: Tausende Arbeitsplätze in Gefahr

Straßburg. Am Mittwoch stimmte das EU-Parlament für eine Reduktion der CO2-Grenzwerte für PKW und leichte Nutzfahrzeuge um 40% bis 2030.  Der Schattenberichterstatter der EVP-Fraktion, Jens Gieseke (CDU), sieht durch diese deutliche Verschärfung Tausende Arbeitsplätze in Gefahr: „Bereits mit dem von der Kommission vorgeschlagenen Reduktionsziel von 30% hätten wir den Zielen des Pariser Klimaabkommens entsprochen. Der nun abgestimmte Vorschlag gefährdet hingegen Arbeitsplätze, ohne einen nennenswerten Vorteil für Umwelt und Klima zu liefern.“

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Gesundheit der Bürger wird aufs Spiel gesetzt

Die EU-Kommission will die Verbraucher besser vor sogenannten Endokrinen Disruptoren schützen. Vergeblich: Durch einen Einwand haben Grüne und Sozialdemokraten mit einer knappen Mehrheit einen entsprechenden Vorschlag am Mittwoch im Europaparlament gekippt. Jens Gieseke (CDU), der das Thema für die christdemokratische EVP-Fraktion betreut, konstatiert “verheerende Folgen für europäische Konsumenten”. Endokrine Disruptoren sind Stoffe, die auf das menschliche Hormonsystem wirken.

„Es ist für mich völlig unverständlich, wie man eine deutliche Verbesserung des Verbraucherschutzes an Detailfragen scheitern lassen kann“, zeigte sich Gieseke nach der Abstimmung entsetzt. Die Begründung von Grünen und Sozialdemokraten, die Kommission hätte mit dem Vorschlag ihre Kompetenz überschritten, wies er zurück.

„Wir dürfen uns nicht im Kompetenzgerangel der Institutionen verlieren und dabei die Gesundheit der Verbraucher gefährden. Genau das ist jedoch passiert, da einige Kollegen sich an einem Ausnahmeverfahren im Kommissionsvorschlag stören. Dieses Verfahren bezieht sich ausschließlich auf Insekten und hat somit in keiner Weise negative Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit. Im Gegenteil. Laut der deutschen Bundesregierung ist eben dieses Ausnahmeverfahren essentiell für den Schutz der Verbraucher.“

Nun muss die EU-Kommission einen neuen Vorschlag vorlegen. Gieseke erwartet diesen jedoch erst nach 2019: „Wirkungsvollen Verbraucherschutz wird es damit wohl erst in einigen Jahren geben. Das haben wir der verantwortungslosen Initiative von Grünen und Sozialdemokraten zu verdanken.“

Pressemitteilung: Gieseke gegen Regulierungswahn in der Nordsee

Papenburg/Straßburg. Das Europäische Parlament hat sich heute mit knapper Mehrheit für Einschränkungen der Fischerei in der Nordsee ausgesprochen. Bei geringeren Fischbeständen soll die EU künftig geringere Fangquoten festsetzen können. Der Europaabgeordnete Jens Gieseke (Sögel, CDU) hält den aktuellen Vorschlag für deutlich überzogen: „Nicht nur der Schutz der Meeresressourcen, auch der Schutz eines ganzen Berufsstandes steht hier zur Debatte“, so der Berichterstatter Gieseke im Anschluss an die heutige Abstimmung im Europäischen Parlament über den Mehrjahresplan für die Grundfischbestände in der Nordsee. Der Nordseeplan ist der erste umfassende Bewirtschaftungsplan für dieses Meeresbecken.

„Hier werden leichtsinnig Arbeitsplätze und ganze Existenzen auf‘s Spiel gesetzt. Da machen wir nicht mit“, erklärt der Parlamentarier die Ablehnung von überzogenen und ideologiegetriebenen Plänen anderer Fraktionen, die Fischereitätigkeit in der Nordsee ohne Notwendigkeit einzuschränken. Stattdessen forderte die EVP-Fraktion, der auch die CDU-Abgeordneten angehören, für die meist kleinen Fischereibetriebe einen möglichst einfachen Bewirtschaftungsplan mit realistischen und unkomplizierten Regelungen. Für Jens Gieseke zählen dazu auch flexible Regeln bei der Freizeitfischerei: „Es kann doch nicht sein, dass flächendeckend neue Registrierungspflichten entstehen“, kritisiert er das Regulierungsstreben, vor allem der Linken, der Sozialdemokraten und der Grünen. Nach deren Vorstellung soll der Fang der Freizeitfischer auf die Gesamtquote angerechnet werden. Das ginge vor allem zu Lasten der Fischereibetriebe.

Der Verhandlungstext wurde nur mit knapper Mehrheit bestätigt. „Wir können diesen Text so nicht unterstützen“, erklärt der Europaabgeordnete die Entscheidung seiner Fraktion gegen den Text zu stimmen. „Das Ergebnis zeigt, dass viele Abgeordnete mit der Überregulierung nicht einverstanden sind. Damit geht die Parlaments-Berichterstatterin Rodust (SPD) mit einem schwachen Mandat in die Verhandlungen mit dem Rat. Wir brauchen den Plan, aber nicht um jeden Preis. Wichtiger als eine schnelle Lösung ist, dass sie überlegt und zum Wohle aller Beteiligten ist“, mahnt er zur Umsicht und will sich auch in den anstehenden Verhandlungen mit dem Rat weiter für ein ausgewogeneres Ergebnis einsetzen.

Die Vorteile Europas wieder in den Vordergrund rücken

60 Prozent der deutschen Exporte gehen in den EU-Binnenmarkt, mehr als 250.000 Jugendliche nehmen jährlich am Erasmus-Programm teil und Mitte diesen Jahres entfallen die Roaming-Gebühren. Seit insgesamt 70 Jahren steht Europa für offene Grenzen und ist auch darüber hinaus ein Erfolgskonzept, für das es sich zu kämpfen lohnt. Mit diesen Fakten warb der Europaabgeordnete Jens Gieseke auf der erweiterten Kreisvorstandssitzung der CDU Meppen für die Europäische Idee.

Gieseke berichtete den Christdemokraten von seiner Tätigkeit im Europäischen Parlament. Seit dem vergangenen Jahr ist er als Berichterstatter für die EVP-Fraktion im Europäischen Parlament für die Verhandlung des Nordseeplans zuständig. Dieser soll verbindliche Vorgaben für die Befischung von Grundfischbeständen in der Nordsee geben. „Der Nordseeplan ist nur eines von vielen Themen, wo wir grenzüberschreitende Zusammenarbeit brauchen“, so Gieseke.

„Ich bin von den Vorteilen Europas überzeugt“, betonte der Parlamentarier Gieseke. „Bei aller Kritik an den bürokratischen Strukturen dürfen wir nicht vergessen, dass die Europäische Union die Grundlage für Wohlstand und Frieden bildet“, erinnerte der Abgeordnete an die Errungenschaften Europas. „Wer sich für nationalistische Parteien entscheidet, der setzt diese Erfolge auf‘s Spiel“, mahnte er.  

Foto (CDU Meppen): Vertreter der CDU-Meppen diskutierten mit Jens Gieseke über die Errungenschaften Europas. 

(Papenburg, den 04. Mai 2017)

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Dr. Johannes Lis
Büroleiter von Jens Gieseke MdEP

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Europa wird in der Grafschaft Bentheim gelebt

Nordhorn. Zum 32. Mal wird in dieser Woche der Europatag gefeiert. Er erinnert an die Schumann-Erklärung im Jahr 1950. In seiner Rede schlug der damalige französische Außenminister einen europäischen Zusammenschluss der Kohle- und Stahlindustrie vor. Dies wird immer am 09. Mai als Geburtsstunde der Europäischen Union gefeiert. Anlässlich der damit in Deutschland verbundenden Europawoche diskutierte Jens Gieseke nun mit Schülerinnen und Schülern der Kaufmännischen Berufsbildenden Schule des Landkreises Grafschaft Bentheim in Nordhorn.

Die angehenden Industriekaufleute und Steuerfachangestellten im Alter von 19 bis 21 Jahren interessieren sich für die Arbeit im Europäischen Parlament. Sie stellten Fragen zum Brexit und der europäischen Flüchtlingspolitik. Die Schüler interessierte auch, warum die Lösung des Syrienkonflikts eine globale Aufgabe ist.

„Der Sieg Macrons in Frankreich ist ein starkes Signal für die Europäische Union und Deutschland”, so der Abgeordnete, „gemeinsam müssen wir Europa leben und verteidigen. Nur so können wir die Freiheit und den Frieden sichern.”

Zwei Schüler mit der Zusatzqualifikation „Europakauffrau/-Mann” beteiligten sich ebenfalls an der Diskussion. Sie berichteten über ihre Erfahrungen, die sie während ihres Auslandspraktikums in Irland und Schottland sammeln konnten. „Die Zusammenarbeit und das Leben mit Schülern aus unterschiedlichen Ländern ist außergewöhnlich“, berichtete die Schülerin Julia, „Mein persönliches Highlight war eine Quer-durchs-Land-Tour mit meinen neu gewonnen Freunden aus Europa und der ganzen Welt.“

„Dies sind eindrucksvolle Beispiele. Sie machen deutlich, welche Chancen und Möglichkeiten den jungen Menschen durch die EU offen stehen. Dafür sind europaweit einheitliche Rahmenbedingungen notwendig. Um dieses Ziel zu erreichen, muss sich jeder an der Politik beteiligen. Und zwar dann, wenn Politik stattfindet – und das ist jetzt,” so Gieseke.Foto (CDU Meppen): Vertreter der CDU-Meppen diskutierten mit Jens Gieseke über die Errungenschaften Europas. 

Foto: Jens Gieseke und zwei Schüler, die von ihren Auslandserfahrungen berichteten

(Papenburg, den 10. Mai 2017)

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Dr. Johannes Lis
Büroleiter von Jens Gieseke MdEP

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