Abschlussbericht zur Wohnungskrise in der EU

Für immer mehr Menschen in Europa wird es schwieriger, eine bezahlbare Wohnung zu finden. Hohe Wohnkosten sind inzwischen in vielen EU-Ländern Realität. Eine zentrale Ursache ist, dass zu wenig gebaut wird und der Wohnungsmarkt dadurch unter einem zu geringen Angebot leidet, was die Preise weiter in die Höhe treibt.
Das Europäische Parlament hat sich in dieser Woche mit dem Abschlussbericht des Sonderausschusses zur Wohnungskrise in der EU befasst. Der Bericht fordert unter anderem, bestehende EU-Vorschriften darauf zu prüfen, ob sie den Wohnungsbau unnötig erschweren, und spricht sich für schnellere Verfahren, Investitionen in Fachkräfte sowie eine zügigere Genehmigung und Umsetzung von Bauprojekten aus.
Gleichzeitig bleibt Wohnraum in erster Linie eine Frage der Subsidiarität, deshalb habe ich mich bei der Schlussabstimmung enthalten. Die Verantwortung für Wohnungsbau und Wohnungspolitik liegt vor allem bei den Mitgliedstaaten sowie bei regionalen und lokalen Behörden. Dabei ist es wichtig, dass Lösungen möglichst nah an den Menschen und den jeweiligen lokalen Gegebenheiten entwickelt werden.




